Meditieren Sie – Einführung über Meditation

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Meditieren – eine feste Gewohnheit mit unglaublichen Effekten

Um inneren Frieden finden zu können, ist es eines meiner festen Gewohnheiten, zu meditieren. Das bedeutet, ich meditiere jeden Tag und immer unterschiedlich lang. An stressigeren Tagen meditiere ich länger. Man sagt gerne: „Meditiere am Tag 15 Minuten. Das ist schon sehr gut. Außer an besonders stressigen Tagen mit wenig Zeit, dann bitte 1 Stunde.“

Meditation ist dazu da, um uns zu Gelassenheit, Ruhe, Ausgeglichenheit, Klarheit usw. zu verhelfen und mit ihr können wir unsere innere Mitte und unseren inneren Frieden finden. Doch ich glaube, dass Sie mit solch vagen Beschreibungen überhaupt nichts anfangen können. Es hört sich vielleicht toll an, aber was bedeutet das genau? Und wie mache ich das?

Das sind die beiden essentiellen Fragen im Hinblick auf Meditation, die ich buddhistischer-moench_hdh_003Ihnen hier gerne beantworten möchte. Ich werde Ihnen erklären, wie genau ich meditiere und was es mir bringt. Natürlich ist meine Weise nicht die einzig richtige Weise. Es gibt mehrere unterschiedliche und richtige Methoden und ich stelle Ihnen jetzt eine davon vor.

Außerdem gibt es immer ein paar Elemente, die überall gleich sind und auch auf dasselbe hinauslaufen. Sie werden zudem erkennen, dass sich die Ziele und Prinzipien mit denen vieler hier vorgestellten Bücher decken. Einige Aufgaben aus einigen Büchern sind sogar Meditationen. Sie können die buddhistischen Prinzipien aus ihnen perfekt in Ihren Meditationen integrieren.

Beobachten Sie Ihre Gedanken und identifizieren Sie sich nicht mit Ihnen

Also was bringt Meditation und wie macht man es? Wenn Sie in meinen Artikel über „Die Kraft der Gegenwart“ schauen, dann können Sie lesen, dass ich die Lehren dort als Alltagsmeditation bezeichne. Denn Eckhart Tolle trifft mit seinen Prinzipien im Kern genau das, worum es beim Meditieren geht.

Es geht darum, den Verstand, bzw. die Gedanken einfach nur zu beobachten. Viele denken, es gehe darum, einfach nichts zu denken. Das ist zwar nicht ganz falsch, jedoch geht es nicht darum, Ihre Gedanken krampfhaft zu unterdrücken. Das würde nur nach hinten losgehen. Vielmehr stoppen Sie durch das ständige Beobachten das krampfhafte und unerwünschte Wiederkehren Ihrer Gedanken.

Sie sind dann nicht mehr Ihre Gedanken, sondern sind nur noch Beobachter. Sie werten nicht, sondern lassen einfach zu. Dadurch, dass Sie zulassen und somit dafür sorgen, dass sich der giftige Gedanke nicht in eine giftige Emotion verwandelt, werden Sie sich vom Leiden erlösen und inneren Frieden finden.

Das ist die essentielle und oberste Technik, mit der Sie meditieren sollten. Viele Menschen stellen sich dabei dann auch gerne vor, dass sie am Strand liegen oder eine Achterbahn – natürlich ohne das ganze Geschrei – fahren, weil die damit verbundenen Gefühle sie leichter machen. Das können Sie alles machen. Wenn Sie möchten, informieren Sie sich noch weiter über bestimmte Meditationstechniken und wählen Sie die beste für sich aus.

Silhouette of a woman doing yoga on the beach at sunset

Integrieren Sie auch die Aufgaben in den Büchern, die ich Ihnen vorstelle, mit in Ihre Meditationen ein. Wenn Sie täglich meditieren und Ihren Gedankenstrom einfach nur beobachten, hinnehmen und nicht werten, wird das Ihr Leiden immer weiter drastisch reduzieren.

Denn Sie werden schnell merken, dass der in den Meditationen angestrebte Zustand bald auch umspringen wird auf Ihren Alltag. Sie werden dadurch die Sorgen und Probleme, Ängste und Depressionen, die Sie haben, nicht mehr so ernst nehmen.

Diesen Zustand, den Sie erreichen werden, kann ich kaum in Worte fassen, sie müssen ihn selber erleben. Konzentrieren Sie sich also darauf, Ihre Gedanken zuzulassen und einfach nur zu beobachten, sich nicht mit ihnen zu identifizieren. Wenn Sie dies tagtäglich praktizieren, wird sich ein unglaublich großer, innerer Frieden in Ihnen breitmachen.

Kurze Zusammenfassung
1. Meditieren verhilft Ihnen dazu, Ihr Leiden aufzulösen, wenn Sie es sich zu einer Gewohnheit machen. Sie werden durch durch die Meditationen inneren Frieden finden.

2. Beobachten Sie Ihre Gedanken und identifizieren Sie sich nicht mit ihnen, sodass Ihre giftigen Gedanken keinen Einfluss mehr auf Sie haben.

3. Integrieren Sie auch die Aufgaben und Prinzipien der Bücher mit in Ihre Meditationen.

4. Der in den Meditationen angestrebte und verwirklichte Zustand wird sich nach und nach auch auf Ihren Alltag übertragen

Lernen Sie sich selbst wirklich kennen

Man hört außerdem oft, dass man sich durch Meditation selbst besser kennenlernt. Was bedeutet nun das? Im Alltag und in der heutigen Gesellschaft kennen sich die meisten Menschen selbst nicht gut. Sie wissen nicht, was sie wirklich im Kern ausmacht, was ihre tiefsten Leidenschaften sind, ihre wahre Bestimmung ist und noch viel mehr.

Der Grund dafür ist, dass sich die Menschen so sehr Ihren Ängsten, Sorgen und Problemen, dem alltäglichen Stress und den gesellschaftlichen Konventionen hingeben, dass Sie sich nicht mehr mit sich selbst auseinandersetzen und vergessen, wer sie selbst eigentlich sind.

Beim Meditieren konzentrieren Sie sich darauf, Ihre Gedanken ZUZULASSEN. Sie identifizieren sich zwar nicht mit Ihnen, aber Sie gehen in sie hinein und lernen sich dadurch besser kennen. Sie beobachten sich selbst auf meditationdiese Weise aus einer gewissen Distanz.

Die meisten Leute unterdrücken Ihre Ängste, Sorgen und Probleme. Sie sind aber trotzdem immer da und geben ein negatives Gefühl. Das ist der falsche Weg, denn so verfestigen sie sich noch weiter. Es ist jedoch auch der falsche Weg, sich ständig aktiv mit ihnen auseinanderzusetzen und rational nach Lösungen zu suchen, denn dies verstärkt die Probleme nur noch mehr.

Der Weg aus dem Leiden ist, die negativen Gedanken wirklich zuzulassen und in sie hineinzugehen, aber sich dabei nicht mit ihnen zu identifizieren. Dadurch erschaffen Sie die eben erwähnte Distanz, sie sind also nicht davon betroffen, können sich selbst aber dennoch dadurch viel besser kennenlernen und Ihre Probleme auf einer tieferen Art und Weise lösen. Meistens lösen sich diese bei immer wiederholtem Training nach und nach von ganz alleine auf. Dieses Prinzip ist dann letztendlich dafür verantwortlich, dass man durch Meditation inneren Frieden finden kann.

Fangen Sie an zu meditieren

Meditieren Sie also täglich. Auch wenn es nur fünf Minuten sind. Der Effekt auf Ihr Leben wird enorm sein. Am besten räumen Sie sich feste Zeiten frei für das Meditieren. Integrieren Sie bestimmméditationte Aufgaben aus den Büchern, die Sie bekommen haben und verfestigen Sie dadurch die Prinzipien in Ihnen selbst.

Beobachten Sie jedoch immer wieder Ihre Gedanken, gehen Sie in sie hinein und lernen Sie sich dadurch besser kennen. Fangen Sie heute noch an, Meditation zu einem festen Bestandteil Ihres Lebens zu machen. Dies wird Ihnen nachhaltig zu einem nie dagewesenen Glück verhelfen.

Kurze Zusammenfassung
1. Lernen Sie sich selbst kennen, indem Sie meditieren und dabei Ihre Gedanken zulassen, in Sie hinein gehen, sich aber nicht mit ihnen identifizieren, sondern sie aus einer Distanz heraus betrachten. Sie werden bald merken, dass sich so schmerzhafte Gedanken mit der Zeit auflösen.

2. Die meisten Menschen unterdrücken entweder ihre Ängste, Sorgen und Probleme oder setzen sich mit ihnen ständig krampfhaft auseinander und versuchen, verbittert eine Lösung zu finden. Beide Methoden werden nur noch mehr Leid bringen und Sie werden keinen inneren Frieden finden.

3. Fangen Sie jetzt an zu meditieren – machen Sie es sich zu einer festen Gewohnheit.

Auf der Seite http://ich-will-meditieren.de/meditationsforum/ finden Sie ein Meditationsforum, auf dem Sie sich noch einmal tiefer mit dem Thema Meditation und dessen riesen Spektrum beschäftigen können. Sie finden viele Beiträge und können sich auch selber anmelden, um Fragen zu stellen. Sie treffen hier auf Menschen, die genauso wie Sie inneren Frieden finden wollen und können sich mit diesen austauschen.

 

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